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Geldwäscherei in der Schweiz


Die Geldwäscherei (hochdeutsch Geldwäsche) wird in der Schweiz - anders als uns manche James Bond-Filme weismachen wollen - entschieden bekämpft. Sogar stärker als in etlichen EU-Ländern. Wer Geldwäscherei ermöglicht, fördert oder sich selbst daran beteiligt, wird mit drakonischen Strafen verfolgt.

Dies fängt beim  Verlust der Bewillligung an, also dem Entzug der Bank-Lizenz, Bewilligung als Finanzintermediär (hochdt. Finanzdiestleistungsinstitut) oder der als Treuhänder an. Keine Bank und kein Finanzintermediär oder Treuhänder wird seine Bewilligung aufs Spiel setzen. Daher erstatten Bankinstitute und Finanzintermediäre sogar beim kleinsten Verdacht eines Verstoßes gegen das GwG der Kontrollstelle eine Meldung.

Die Schweiz kennt zwar - und verfolgt daher nicht - das Delikt der sog. Steuerhinterziehung, sofern vergessen wird, Angaben zu machen, jedoch Steuerbetrug ist auch in der Schweiz strafbar. Steuerbetrug bedeutet z. B., daß jemand Belege und Dokumente fälscht.

Außerdem ist die Steuerehrlichkeit ohne massive Gängelung in der Schweiz wesentlich höher als in EU-Ländern wie Frankreich oder namentlich Deutschland.

Mehr Infos zum Thema Geldwäsche bzw. Geldwäschereibekämpfung hat es unter Geldwäschereigesetz.ch.

Aktuelle Polizeimeldungen über Geldwäscherei in der Schweiz bzw. Polizeieinsätze und Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hat es unter Polizeibericht.ch.

 

 

 

 

 

 

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06.05.2017, 16:20
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