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10.II.2011 - Stalingrad des Euro

Einheitswährung am Abgrund

von Hermann Lei, Rechtsanwalt und SVP-Kantonsrat

«Truppen ohne Munition und Verpflegung… 18’000 Verwundete ohne Mindesthilfe an Verbandszeug und Medikamenten. Weitere Verteidigung sinnlos. Zusammenbruch unvermeidbar. Armee erbittet … sofortige Kapitulationsgenehmigung». – Schlacht um Stalingrad, Generalmajor Friedrich Paulus im Januar 1943 an Hitler. «Verbiete Kapitulation. Die Armee hält ihre Position bis zum letzten Soldaten und zur letzten Patrone». – Hitlers Antwort.

Dezember 2010, Bericht von der Währungsfront: «Euro verliert seit 2008 gegenüber dem Schweizer Franken 25 Prozent, Gold verdoppelt gegenüber dem Euro in 2 Jahren seinen Wert, Arbeitslosigkeit in Spanien 20 Prozent (Jugendarbeitslosigkeit 40 Prozent), Irland hat 14 Prozent Erwerbslose, Deutschland 7 Prozent trotz fragwürdiger Kalkulation, «Wirtschaftswachstum» in Eurozone 2009: minus 0.9 Prozent, Staats-Verschuldung in Deutschland: über 1’900 Milliarden Euro, Gesamtverschuldung der öffentlichen Haushalte in der europäischen Währungsunion: 7’000 Milliarden Euro.

Antwort des Bundesfinanzministers: «Deutschland ist auf dem richtigen Weg. Die Ergebnisse am Arbeitsmarkt, Wirtschaftsentwicklung und Steuereinnahmen geben uns recht. Deswegen dürfen wir nicht den Fehler machen, dass wir auf dem Weg, den wir jetzt erfolgreich eingeschlagen haben und wo sich die ersten Erfolge abzeichnen, in der Entschlossenheit wieder nachlassen».

Ein schiefer Vergleich?

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06.05.2017, 16:20
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